Getreidemäher

Ein Grasmäher, der für die Weizenernte zum Getreidemäher umgebaut wurde.

Auch in klein- und mittelbäuerlichen Betrieben wurde in den 30er Jahren des 20. Jh. die harte körperliche Arbeit zunehmend durch Maschinen ersetzt. die aber noch keinen eigenen Antrieb hatten, sondern von Pferden gezogen wurden.

Zur Bedienung des Mähers waren zwei Arbeitskräfte erforderlich: Ein Pferdelenker und eine zweite Person auf dem Nebensitz, die mittels eines Fußhebels und eines Rechens das Schnittgut über einem Gatter sammelte und in Haufen ablegte.

Anschließend wurde das Schnittgut von Hand zu Garnen gebunden, die man zum Trocknen in "Hocken" zusammen stellte. Bel gutem Wetter wurde der Weizen nach drei Tagen in die Scheune gefahren. Später wurde diese Ernteform vielfach von Mähbindern in Maschinengemeinschaften abgelöst

Die Deichsel der ausgestellten Maschine wurde später umgebaut. um sie an einen Traktor hängen zu können.

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