Sonderausstellung  2021 - 2022

150 Jahre Eisenbahn im Rankbachtal

 

Die Bahnlinie, an der Renningen und Malmsheim liegen, ist Teil der württembergischen Schwarzwaldbahn. Diese Bahnstrecke wurde zwischen 1865 und 1872 erbaut und sollte den württembergischen Nordschwarzwald, samt seiner alten und wichtigen Handelsstadt Calw, mit der Landeshauptstadt Stuttgart auf direktem Weg verbinden. Neben dem Personenverkehr sollte die neue Bahnstrecke dem Güterverkehr dienen und insbesondere Brenn- und Bauholz für Stuttgart und Württemberg heranbringen. Nicht zuletzt sollten über die Strecke die im Schiffsbau begehrten Schwarzwaldtannen als Langholz nach Stuttgart und von dort aus bis an die Nordseeküste rollen. Die Streckenführung über Zuffenhausen – Leonberg – Renningen – Weil der Stadt nach Calw.

Der zweite Abschnitt von Ditzingen bis Weil der Stadt war baulich bereits merklich anspruchsvoller, wobei vor allem der Malmsheimer „Sparnsbergeinschnitt“ eine bedeutende Ingenieursleistung darstellte. Zeitweilig arbeiteten auf Malmsheimer Markung 350 Arbeiter und im Brunnenfeld wurde für 150 von ihnen eigens ein dreistöckiges Wohnhaus errichtet, die sogenannte Menage. Der zweite Streckenabschnitt konnte am 1. Dezember 1869 eröffnet werden. Renningen war von Anfang an mit einem eigenen Bahnhof an die Strecke angebunden; an Malmsheim fuhr die Bahn vorerst nur vorbei.

Trotz des gewaltigen baulichen und finanziellen Aufwands konnte der letzte Streckenabschnitt schon 1872 eröffnet werden.

Ausstellungseröffnung

150 Jahre Eisenbahn im Rankbachtal

 

Wegen "Corona" konnte die Ausstellung nur im kleinen Rahmen eröffnet werden.

 

Ausstellung

150 Jahre Eisenbahn im Rankbachtal

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