Naturtheater Renningen e.V.

Das Naturtheater Renningen ging 1954 aus dem ehemaligen Verein der „Wander- und Musikfreunde Edelweiß Renningen e.V." (im Volksmund „Mandolinen-club" genannt) hervor. Damals beschloss der Vorstand, auf dem privaten Gelände einiger Vorstandsmitglieder im ehemaligen Steinbruch am Längenbühl eine Freilichtbühne einzurichten. Auf dem Gelände wurde früher Schilfsandstein abgebaut und in den umliegenden Städten und Gemeinden zum Hausbau verwendet. Der heutige Zuschauerraum liegt auf der damaligen Abraumhalde des Steinbruchs.

Die Umgestaltung des Geländes zur heutigen Anlage wurde in unzähligen Arbeitsstunden der Mitglieder geschaffen. Vom „Betrieb Naturtheater" wurden die Vereinsmitglieder so in beansprucht, dass für Mandolinenspiel und Wandern keine Zeit mehr blieb. Deshalb gab sich der Verein eine neue Satzung und einen neuen Namen. Am 28. Juni 1954 hatte dann das Naturtheater Renningen seine erste Premiere.

Inzwischen werden jährlich zwei Stücke inszeniert, die dann in den Sommermonaten aufgeführt werden. Weder die Bühne noch der Zuschauerraum haben eine Überdachung – es ist also noch eine „echte“ Naturbühne.

Für Erwachsene werden Komödien und Schauspiele aufgeführt, seit 1984 wird für die Kinder jährlich auch ein „Theater für die Familie", wie z.B. „Der gestiefelte Kater ", „Hänsel und Gretel", „Tischlein deck dich" oder „Schneewittchen" inszeniert.

Das Naturtheater zählt derzeit etwa 180 Mitglieder. Die Spieler sind Amateure; professionelle Regisseure sorgen für eine ausgefeilte spannende Inszenierung. Choreografie, Musik, Kostümentwurf und Kulissenmalerei werden ebenfalls von Profis übernommen.

In unserem Verein arbeiten Menschen mit unterschiedlichsten Berufen zusammen, mit verschiedensten Temperamenten, Motiven und Fähigkeiten. Von der guten Kooperation aller - ob Profis oder Mitwirkender auf und hinter der Kulisse- hängt der Erfolg der Theater-Produktionen ab.

Viele der Mitwirkenden arbeiten in Teams, sei es bei der Technik, bei den Requisiten, im Nähteam, in der Maske. Diese Teams sind bereits während den Proben aktiv. In den letzten Wochen vor den Premieren werden die Bereiche zusammengeführt zu einer – hoffentlich gelungenen Inszenierung.                                                                                   Text: Waltraut Kruse

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