Archäologisches Museum

Das Archäologische Museum Renningen bietet einen vielfältigen Überblick über die Renninger und Malmsheimer Geschichte von den Anfängen bis ins Spätmittelalter.

 

Reise durch die Ur- und Frühgeschichte Renningens

Im Vorraum des Museums wird man eingestimmt durch den Nachbau einer archäologischen Grabungsszene und eine Einführung zum Thema Archäologie. Der eigentliche Rundgang durch die über 120qm umfassende Ausstellung gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil spannt einen weiten Bogen mit Fundstücken von der Geologie über die Eiszeit, Steinzeit, Bronzezeit, Hallstatt- / Latènezeit bis zu den Römern. Die einzelnen Epochen werden jeweils ins Bild gesetzt durch das „archäologische Panorama“ des Malmsheimer Künstlers Roland Gäfgen. 

Der sich anschließende zweite Teil thematisiert schwerpunktmäßig die Siedlungsgeschichte des Renninger Beckens vom 4. Jahrhundert bis zum Spätmittelalter unter anderem mit einer Modellrekonstruktion der 1988 ausgegrabenen Siedlung in den Neuwiesenäckern westlich von Renningen und mit den spektakulären Funden vom alamannischen Gräberfeld am Renninger Kirchplatz, darunter auch eine originale Rekonstruktion eines Pferdegrabs.

Und wer selber aktiv werden möchte, kann ausprobieren, wie früher zum Beispiel Wolle gesponnen, Mehl gemahlen, gebohrt oder gespielt wurde.

 

Leider wurde 2026 vom Stadtrat der Stadt Renningen beschlossen das Archäologische Museum für immer zu schließen. Rettungsversuche nahmhafter Bürger wurden einfach übergangen.

 

 

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